Yoga & Visions Tore

Dankeschön

Pascal Portmann & Bettina Baumgartner
Pascal Portmann & Bettina Baumgartner

 

Namasté liebe Yoginis, liebe Yogis,

Wir möchten uns bei Euch nochmals bedanken für eine äusserst bereichernde und kraftvolle Yoga-Woche. Eure Rückmeldungen haben uns direkt ins Herz getroffen und wir freuen uns umso mehr einige von Euch  wiederzusehen.

Ferien können auch um 6:45 Uhr beginnen und dabei die eine oder andere eingeschlafene Muskelfaser durch sanfte oder fordernde Asanas wecken und auf Hochtouren bringen.
Ja, manch eine Körperstelle hat sich tatsächlich wie nach einer Hochtourangefühlt. Pascal sei Dank.

Die yogafreie Zeit führte uns in der Stille entlang bezaubernder Bäche mit hüpfenden Kröten, vorbei an frechen meckernden Ziegen und begleitet von mystischen Alphornklängen.
Die Quelle begegnete uns im Herzen und am Berg umgeben von goldenem Gras.

Zu Hause wird wohl niemand zum Essen "gongen". Umso mehr werden wir dasFrühstücksbuffet, die Suppenkreativität und die frische Gartenküche vermissen.
Bauer Paul wird uns beim nächsten Regen, dem wir nicht ausweichen können, in guter Erinnerung bleiben.

Mögen sich durch das Vollmondfeuer mit vereinter Trommelkraft entfacht die herausgefischten Kräfte in eurem Alltag in allen Farben und Formen zeigen.

….und grüsst die Sonne und den Mond schön weiter….

Namasté
Bettina und Pascal

Impressionen


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Yoga Nidra

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Yoga Nidra - am Meer
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Liedertipps



Geschichten

AUS DEM BRIEF EINER ÄLTEREN DAME

„Könnte ich mein Leben nochmals leben, dann würde ich das nächste Mal riskieren, mehr Fehler zu machen. Ich würde mich entspannen, lockerer und humorvoller sein als dieses Mal. Ich kenne nur sehr wenige Dinge, die ich ernst nehmen würde. Ich würde ein bisschen verrückter sein. Würde mehr Berge erklimmen, mehr Flüsse durchschwimmen und mir mehr Sonnenuntergänge anschauen. Ich würde mehr Zeit mit meinen Freunden verbringen. Ich würde öfter ein Eis essen und weniger Bohnen. Ich hätte mehr echte Schwierigkeiten als eingebildete. Müsste ich es noch einmal machen, ich würde einfach versuchen, immer nur einen Augenblick nach dem anderen zu leben, anstatt jeden Tag schon viele Jahre im Voraus. Könnte ich mein Leben nochmals leben, würde ich im Frühjahr früher und im Herbst länger barfuß gehen. Ich würde häufiger die Schule schwänzen, und den Menschen öfter mal eine Freude machen.

 

DIE FABEL VON DEN FRÖSCHEN

Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen. Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen. Dann endlich - der Wettlauf begann. Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Statt die Läufer anzufeuern, riefen sie also "Oh je, die Armen! Sie werden es nie schaffen!" oder "Das ist einfach unmöglich!" oder "Das schafft Ihr nie!" Und wirklich schien es, als sollte das Publikum Recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf. Das Publikum schrie weiter: "Oh je, die Armen! Sie werden es nie schaffen!" Und wirklich gaben bald alle Frösche auf - alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte - und als einziger das Ziel erreichte. Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war. Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hätte, den Wettlauf zu gewinnen. Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war!

 

DAS LEBEN NACH DER GEBURT

"Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" "Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das was uns erwartet." "Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?" "Das weiß ich auch nicht genau. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?" "So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das Herumlaufen gar nicht, die Nabelschnur ist ja jetzt schon viel zu kurz." "Doch es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders. "Es ist noch nie einer zurückgekommen von „ nach der Geburt “. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine Quälerei und dunkel… "Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen. "Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?" "Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht sein!" "Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht." "Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wie sie unsere Welt streichelt."

 

Quelle: SPIRITUELLE ~ KURZGESCHICHTEN ~ ALLER VÖLKER UND ZEITEN

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