Yoga-Ferien & Visions-Tore - Schweibenalp 2016

DANKESCHÖN
DANKESCHÖN

Hallo Ihr Lieben

 

4 Stunden Yoga am Tag reichen eben doch!

 

Auf direktem Weg vom Yoga zum Gartenbuffet - einfach nur paradiesisch und verführerisch.

 

Was wäre diese Woche ohne Mandel-Schokolade von Rapunzel gewesen - der Mini-Bar sei Dank.

 

Welch Segen waren die zwei Regentage, die uns damit die offizielle Erlaubnis gaben einfach nichts tun zu müssen.

 

So viel Zeit und doch war es eine Kunst, auch die zweite Flasche Rotwein zu "bodigen".

 

Pujas - mehr davon bitteschön! Das indische Chaos war perfekt. Unser euphorischer Ruf der Götter mit Horn, wilden Glocken und Reiskörner mitten im Nebel des Feuers. Die nass-kalten Füsse haben wir grosszügig ignoriert. Und dann gings unter dem atemberaubenden Sternendach nach Hause !

 

Und zu guter letzt hat Susanne Pia doch noch gefunden.

 

Wir danken herzlich für die gemeinsame Yoga und Visions Zeit.

 

Alles Liebe und Om Namah Shivaya

Bettina & Pascal


Bilder Tausch

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Für die Genuss Yogis

Musik

Sonnengruss Mantra


Metamusic

http://www.hemi-sync.de/2-metamusik
Das Herz des Schamanen
Cloudspace
It Dreams in me




Shastro: Earth Sutras



Moonlight Raga; Mandala


Das weisse Pferd

Ein alter Mann lebte in einem Dorf und war sehr arm; aber selbst Könige waren neidisch auf ihn, denn er besaß ein wunderschönes weißes Pferd. Die Könige boten phantastische Summen für das Pferd, aber er verkaufte es nicht.
Eines Morgens fand er sein Pferd nicht im Stall. Das ganze Dorf versammelte sich und die Leute sagten: "Du dummer alter Mann, was haben wir dir gesagt? Warum hast du nur das Pferd nicht verkauft? Wir haben es immer gewußt, dass das Pferd eines Tages gestohlen werden würde. Es wäre wirklich besser gewesen, es zu verkaufen. Welch ein Unglück ist jetzt geschehen!
Der alte Mann aber sagte: "Kann sein oder kann nicht sein. Warum gleich urteilen? Sagt einfach nur das, was ist. Das Pferd ist nicht im Stall. Soviel ist Tatsache, alles andere ist Urteil. Ob es ein Unglück ist oder ein Segen weiß ich nicht, weil ich nicht weiß, was darauf folgen wird." Die Leute lachten den Alten aus. Sie hatten schon immer gewusst, dass er ein bisschen verrückt war.


Aber nach 14 Tagen kehrte das Pferd plötzlich zurück. Es war nicht gestohlen worden, sondern in die Wildnis ausgebrochen. Und nicht nur das, es brachte noch 12 wilde Pferde mit. Wieder versammelten sich die Leute und sagten: "Alter Mann, du hast doch recht; es hat sich tatsächlich als Segen erwiesen." Der alte Mann entgegnete: "Kann sein oder kann nicht sein. Warum gleich urteilen? Sagt einfach, das Pferd ist zurückgekommen. Ihr lest nur ein einziges Wort in einem Satz; wie könnt ihr über das ganze Buch urteilen?" Doch die Leute schüttelten nur verständnislos ihre Köpfe.
Der alte Mann hatte einen einzigen Sohn. Der begann nun, die Wildpferde zuzureiten. Schon eine Woche später fiel er vom Pferd und brach sich beide Beine. Wieder versammelten sich die Leute und wieder urteilten sie: "Was für ein ein Unglück! Dein einziger Sohn kann nun seine Beine nicht mehr gebrauchen, und er war die Stütze deines Alters. Jetzt bist du ärmer als je zuvor!" Der Alte antwortete: "Kann sein oder kann nicht sein. Ihr seid besessen vom Urteilen. Geht nicht so weit. Mein Sohn hat sich die Beine gebrochen hat. Niemand weiß, ob dies ein Unglück oder ein Segen ist.“


Die Menschen wunderten sich über den Alten. Es begab sich, dass das Land nach ein paar Wochen einen Krieg begann. Alle jungen Maenner des Ortes wurden zwangsweise zum Militär eingezogen, nur der Sohn des alten Mannes blieb zurück, weil er nicht laufen konnte. Der ganze Ort war vom Wehgeschrei erfüllt, weil dieser Krieg nicht zu gewinnen war und man wusste, dass die meisten nicht nach Hause zurückkehren würden. Sie kamen zu dem alten Mann und sagten: "Du hattest recht, alter Mann, es hat sich als Segen erwiesen. Dein Sohn ist zwar verkrüppelt, aber immerhin ist er noch bei dir."


Der alte Mann antwortete wieder: "Kann sein oder kann nicht sein. Ihr hört nicht auf zu urteilen! Ihr wisst doch nur, dass man eure Söhne in die Armee eingezogen hat und dass mein Sohn nicht eingezogen wurde. Nur Gott, der das Ganze überblickt, weiß, ob dies ein Segen oder ein Unglück ist.“


Verfasser unbekannt


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Kommentare: 2
  • #1

    Susanne (Sonntag, 30 Oktober 2016 20:27)

    1000 Dank an Bettina und Pascal für diese unvergessliche Yoga Woche!
    Ihr habt die Gruppe spitzenmässig geführt.
    Ich fühle grosse Dankbarkeit und ich werde die wundervolle Zeit mit Euch in meinem Herzen tragen. Ich bin von dem Erlebten immer noch tief berührt.

  • #2

    Priska (Dienstag, 01 November 2016)

    Jai! Unvergesslich und mit viel Humor: die Yogawoche, welche Visionstore öffnete. Jedenfalls zeigte sich so einiges auf meinem Bild, welches ich gestern im Malatelier mit viel Freude bepinselte. Herzlichen Dank an unsere zwei sich wunderbar ergänzenden YOGIS, welche uns gut angeleitet und jedem Organ bedacht haben, auch der Leber. Genuss pur in jeder Hinsicht. Mit oder ohne Wein!