Die Alchemie des Hier und Jetzt


Auf der Visionswanderung am Öschinensee durften wir einen spektakulären Regenbogen beobachten, dem Regen sei dank. Als wäre dies noch nicht genug, endete der Regenbogen direkt vor unseren Füssen im See. Das Gold war zum Greifen nahe.

 

Warum scheint uns das Gold, unsere eigene Kraft und unser Potential, immer so weit weg? Am Ende eines Regenbogens, welches sich im Nimmerland befindet?

 

So haben wir immerzu das Gefühl, dass noch etwas fehlt, dass wir noch nicht gut genug sind, um unsere Träume und Visionen leben zu können. Wir brauchen noch die geheime Zutat, um uns selbst in Gold verwandeln zu können: den richtigen Ort, den richtigen Partner, den richtigen Lehrer, das richtige Kraut etc.

 

Und so geben wir uns selbst jeden Tag so viele Gründe, um unser Gold nicht sehen zu wollen und seine Kraft, unsere eigene Kraft, nicht für uns zu nutzen.

 

Der Volksmund sagt: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nahe.“

 

Vielleicht können wir ja heute ausnahmsweise mal aus unserer eigenen Kraft schöpfen, ohne auf die alchemistische Geheimzutat für das Gold warten zu müssen.


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