Das Ende einer Reise

 

Hallo ihr Lieben

 

Ich bin wieder zurück in der Schweiz, zurück in der Heimat. Und falls ihr wie ich zu den Menschen gehört, die ab und zu vergessen, in welchem Paradies wir hier leben, dann solltet ihr jetzt mal kurz aus dem Fenster blicken oder einfach den Wasserhahnen öffnen und einen Schluck trinken. Den Fenster, Ausblick und Trinkwasser sind ein unglaublicher Luxus.

 

Eine intensive, lehrreiche und unvergessliche Reise geht zu Ende. Obwohl ich mich sehr freue wieder hier zu sein (insbesondere über die Guetzli und den Glühwein), bin ich auch etwas traurig. Dies ist das Ende einer Reise, sagt zumindest mein Verstand.

 

Doch seit ich wieder in der Schweiz bin, hatte ich unglaublich berührende und bereichernde Begegnungen, Erfahrungen und Erkenntnisse. Eine neue Reise hat begonnen. Oder ist es gar dieselbe Reise?

 

Warum empfinden wir Trauer, wenn etwas zu Ende geht und wir uns verabschieden? Warum glauben wir, dass gewisse Abschnitte unserer Reise wertvoller oder angenehmer sind als andere?

 

Ist es nicht so, dass jeder Tag oder zumindest jede Woche eine Reise durch die ganze Palette an Gefühlen, eine Reise durch die ganze Vielfalt der Schöpfung mit sich bringt? Jede Woche hat das Potential unser Leben ganz entscheidend zu verändern. Sofern dies in unserer Reise überhaupt vorgesehen ist.

 

Wenn es nun also nicht darum geht, auf unserer Reise das richtige, alles entscheidende Ziel zu erreichen, geht es dann vielleicht darum, einfach unterwegs zu sein?

 

Was glaubt ihr? Gibt es ein Ziel oder ist es einfach eine unendliche Reise?

 

Herzliche Grüsse aus den Schweizer Bergen, Daniji

 

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